… muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Für Cloud Computing müsste der alte Hit von Reinhard Mey wohl neu getextet werden: “In der Wolke muss die Skalierbarkeit wohl grenzenlos sein”.
Nach der CloudConf im November wollte ich die Technologien zwischen den Jahren mal ausprobieren. Was bot sich da besseres an als mit den in SportTracks gesammelten Laufdaten herumzuspielen. Draus geworden ist eine kleine Silverlight-Applikation mit Potential:
http://sentinel101.cloudapp.net/
Zum Ausprobieren braucht man das Silverlight-3-Plugin für einen geeigneten Browser. Links sieht man einige Strecken, wenn man draufklickt, zoomt das Map-Control an die entsprechende Stelle und zeigt den Streckenverlauf.
Verwendete Technologien:
- Silverlight 3, Silverlight Toolkit, Bing-MapControl
- WCF zur Kommunikation
- Windows Azure: WebApp, Blob-/Table-Storage
Es war doch einiges an Fummelei notwendig, um alles zum Laufen zu bekommen. Aber insgesamt kam ich gut voran und der Switch von lokaler Entwicklung mit dem Cloud-Simulator (Dev-Fabric) zum Deployment in der Cloud ging fast reibungslos.
Um das Ganze noch sinnvoll nutzbar zu machen, braucht’s jetzt noch ein Export-Plugin für SportTracks, das neue Strecken automatisch in die Cloud hochlädt. Ich bin dran …
EDIT: die Basisfunktion des Export-Plugins funktioniert. Ein paar ausgewählte Strecken habe ich hochgeladen und die App noch etwas gepolished